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Landeshauptstadt Stuttgart

Erinnerungskultur

Netzwerk Erinnerung Stuttgart

vernetzen - entwickeln - sichtbar machen

Die Koordinierungsstelle Erinnerungskultur entwickelt in einem partizipativen Prozess die Strukturen für das Netzwerk Erinnerung Stuttgart. Ziel ist es, ein Licht auf die vielschichtigen Diskurse verschiedener Erinnerungskulturen in Stuttgart zu werfen.

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Die Koordinierungsstelle Erinnerungskultur

Die „Koordinierungsstelle Erinnerungskultur“ wurde im Juni 2021 ins Leben gerufen, um die Beschäftigung mit erinnerungskulturellen Themen in Stuttgart zu beleben. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Einrichtungen, Initiativen, Verbände und Expert*innen, die sich gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart erinnerungskulturellen Fragen widmen möchten. 

Ziel ist es, das Stuttgarter Stadtgedächtnis dialogisch und im kontinuierlichen Austausch mit der Stadtgesellschaft weiterzuentwickeln, dabei bestehende Institutionen, Initiativen und Vereine zu vernetzen und gemeinsam neue Potentiale für ein zukünftiges, multiperspektivisches Erinnern zu entwickeln. 

Gefragt ist daher neben den kulturellen Einrichtungen von Stadt und Land vor allem die Stuttgarter Stadtgesellschaft in all ihren Facetten. Mitglieder verschiedener Initiativen (unter anderem jüdische und muslimische Initiativen, Menschen mit Behinderung etc.) und Communitys (wie BiPoC (Black and Indigenous People of Color), LGBTQA+) stellen daher wichtige Expert*innen für die Erinnerungskultur dar, die durch ihre Perspektiven neue Sichtweisen auf Vergangenes mitbringen. 

Kick-Off: Startschuss für das Netzwerk Erinnerung Stuttgart

Am 4. Juli 2022 findet die Kick-off Veranstaltung statt, mit der die Koordinierungsstelle Erinnerungskultur das neue „Netzwerk Erinnerung Stuttgart“ ins Leben ruft. Dieses Netzwerk ist ein Angebot für alle Initiativen, Vereine, Institutionen, Kulturschaffende und zukünftige Gedächtnisunterstützer*innen Stuttgarts. Es wird eingerichtet, um Sichtbarkeit, Wissensaustausch, Vernetzung und Weiterentwicklung städtischer Erinnerungskultur zu fördern. 

In einem partizipativen Prozess wird der Frage nachgegangen, was und in welcher Form zukünftig in Stuttgart erinnert werden soll oder auch wie man mit kontroversen Denkmälern und Straßennamen umgehen kann. Durch einen multiperspektivischen Ansatz sollen möglichst viele Stimmen aus der Breite der Stadtgesellschaft zu Wort kommen. 

Die Kick-Off Veranstaltung bildet den Startpunkt für Diskussionen, Gespräche und Interaktionen zu den „Vernetzen, entwickeln und sichtbar machen“. Interessierte sind herzlich zur Teilnahme am „Netzwerk Erinnerung Stuttgart“ eingeladen. 

Eine Anmeldung ist unter  erinnerungskulturstuttgartde möglich.

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