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Landeshauptstadt Stuttgart

Natur

Obstbauberatung

Die städtische Obstbauberatung berät obstbaulich interessierte Bürger, egal ob sie nur einen Obstbaum, einen kleinen Garten oder gleich mehrere Hektar Obstanlagen haben. Sie können sich per Telefon, E-Mail oder in einem Kurs über die richtige Pflege informieren.

  1. Informationen der Obstbauberatung
  2. Schnittkurse
  3. Streuobstwiesen
Die städtische Obstbauberatung hilft Ihnen bei Fragen rund um den Obstbau weiter.

Informationen der Obstbauberatung

Schnittkurse

Die Obstbauberatungsstelle der Stadt Stuttgart bietet neben einem Winterkurs mit Obstgehölzschnitt in Theorie und Praxis im November/Dezember auch einen Sommerkurs zwischen April und August an. Die Schnittpraxis findet im Lehrgarten Mühlhausen statt.

Winterschnittkurs im Lehrgarten

Dabei werden folgende Themen behandelt:

  • der fachgerechte Schnitt an allen Obstgehölzarten und Baumformen
  • die richtige Sortenwahl für den entsprechenden Garten
  • das Erkennen von Schädlingen/Krankheiten und deren Vorbeugung bzw. Bekämpfung
  • angepasste Düngung

Der Winterkurs umfasst vier Abende, an denen Theorie vermittelt wird, sowie vier Praxistage in zwei Blöcken in und um den Lehrgarten in Mühlhausen. Er kostet 97 Euro je Teilnehmer.

Bitte melden Sie sich formlos  telefonisch, per Fax oder E-Mail an.

Sommerschnittkurs im Lehrgarten

Der Sommerkurs verteilt sich über die ganze Vegetationsperiode. Begonnen wird mit einem Pfirsichschnitt  im März/April. Des Weiteren gibt es einen Juni-Riss und einen Sommerschnitt in den Monaten Juli und August. Der Sommerkurs wird als sinnvolle Ergänzung zum Winterkurs angeboten, um auch die Ergebnisse der Schnittmaßnahmen zu kontrollieren.

Auch örtliche Obst- und Gartenbauvereine bieten jedes Jahr Schnittkurse an, die vom städtischen Obstbauberater durchgeführt werden.

Für Vereine gelten folgende Entgelte: 

  • Vorträge oder Schnittkurse: die erste Stunde 51 Euro, jede weitere Stunde 35 Euro
  • Fahrtkostenpauschale (innerhalb Stuttgart) 20 Euro
  • Schnitt in Kleingartenanlagen: je Garten 35 Euro

Wenn Sie als Erwerbsobstbaubetrieb beraten werden wollen, nehmen Sie bitte persönlich mit dem Obstbauberater Kontakt auf.

Streuobstwiesen

Streuobstwiese mit Aprikosenbäumen

Streuobstwiesen sind ein typischer Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Wurde im 18. und 19. Jahrhundert diese Form des Obstanbaues noch von der Obrigkeit gefördert, setzte ab 1956 ein Wandel ein. Der Erwerbsobstbau stellte in klimatisch günstigen Lagen auf intensiveren Niederstammobstbau um. Damit wurde dem wachsenden Importdruck mit marktgängigen Sorten in entsprechender Qualität entgegengetreten. Übrig bleiben die Streuobstbäume für den Liebhaber- und Selbstversorgerobstbau auf weniger geeigneten Standorten (Hanglagen, schlechteren Böden oder kühlere Lagen).

Mit der stetigen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation ging leider das Interesse deutlich zurück. Die Baumbestände überaltern, ungepflegte Wiesen werden von Brombeeren überwuchert und verbuschen zusehens. Heute gilt es, diese einzigartige Kulturlandschaft mit all ihren wichtigen Funktionen für Kleinklima, Boden und Wasser, als Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen und natürlich auch für die Erholung zu erhalten.

Um den Erhalt der Streuobstbäume in und um die Landeshauptstadt bemühen sich viele Verbände und auch die Parteien im Gemeinderat. 

Liegenschaftsamt

Obstbauberatung

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