Inhalt anspringen

Landeshauptstadt Stuttgart

Internationale Bauausstellung StadtRegion Stuttgart 2027 (IBA’27)

Neue Mitte Leonhardsvorstadt

Das Bohnenviertel und das Leonhardsviertel sind das älteste Stadterweiterungsgebiet Stuttgarts mit einem großen Anteil an historischer Bausubstanz. Beide Viertel, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg ganz unterschiedlich entwickelt haben, sollen wieder zusammenwachsen und so die historische Einheit wieder herstellen.

Aus der Luft gesehen: Die Leonhardsvorstadt ist ein IBA’27-Projekt der Landeshauptstadt Stuttgart.

Ideen für eine neue Quartiersmitte werden auf dem zentral im Quartier gelegenen Areal des Züblin-Parkhauses gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Dies erfolgt auch im Zusammenhang der aktuell stattfindenden Diskussion zum Thema Transformation des Stadtraums der B14 mit Blick auf die Umwandlung einer städtebaulichen Barriere in einen attraktiven und vernetzten Stadtraum.

Im nächsten Schritt werden in 2022 in einem Konzeptverfahren Konsortien für die Projektrealisierung gesucht.  Interessenten können sich bereits jetzt unverbindlich anmelden. 

Die Entwicklung zur Leonhardsvorstadt wird zur Gemeinschaftsaufgabe. Es entsteht ein neues Quartiersbewusstsein. Das bauhistorische Erbe soll Anknüpfungspunkt sein. Entstehende Stadträume und Bauwerke sollen neue Formen der Nutzung und Interaktion für Menschen ermöglichen. Für die Leonhardsvorstadt ist beabsichtigt, Konzepte für verträgliche Funktionen in kleinteiliger Mischung zu erarbeiten.

Innerstädtisches Wohnen für alle Gesellschaftsschichten in einer sozialen Durchmischung soll attraktiv und möglich sein. Anknüpfungspunkt und Katalysator für Nachbarschaftsprojekte, bürgerschaftliches Engagement und gemeinschaftliche Initiativen ist die Initiative des Verein Leonhardsvorstadt e.V.

Das Projekt wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats der IBA’27-Gesellschaft am 22. März 2019 in das IBA’27-Netz aufgenommen und am 28. Juli 2020 zu einem offiziellen IBA’27 Projekt erklärt.

Wie wird das Wohnen, Leben und Spielen im Quartier in Zukunft aussehen?
Was passiert auf dem Areal rund um das Züblin Parkhaus?
Entstehende Stadträume sollen neue Formen der Nutzung und Interaktion für Menschen ermöglichen.
Bohnenviertel und Leonhardsviertel sollen wieder zusammenwachsen.

Ziele

  • Entwicklung zur Leonhardsvorstadt als Gemeinschaftsaufgabe: Prozesse der Stadtgestaltung sollen unmittelbar und für alle zugänglich gemacht werden (Teilhabe an der Stadtregion).
  • Eine neue Quartiersmitte soll ein neues Quartiersbewusstsein schaffen.
  • Stadtreparatur: Beide Viertel sollen aufgewertet und der Bestand weiter qualifiziert werden. Das architektonische und historische Erbe soll mehr wertgeschätzt werden.
  • Die beiden Stadtteile sollen besser miteinander vernetzt werden.
  • Innerstädtisches Wohnen soll für alle Gesellschaftsschichten in einer sozialen Durchmischung attraktiv sein.
  • Neues Wohnen, neue Arbeitswelten, sowie soziale und kulturelle Angebote im Quartier - sogenannte dritte Orte -  sollen durch Nähe und Dichte voneinander profitieren und produktive Nachbarschaften sowie neuen Zusammenhalt schaffen.
  • Bestehende Identitäten sollen gestärkt und neue Qualitäten in einer polyzentrischen Stadtregion gemeinschaftlich entwickelt werden.

Weitere Informationen zum Projekt - auch zur Bürgerbeteiligung - finden Sie unter  www.zukunft-leonhardsvorstadt.de (Öffnet in einem neuen Tab) oder auf dem  städtischen Beteiligungsportal (Öffnet in einem neuen Tab).

Die Stadt Stuttgart hat bisher  elf Projekte eingereicht, die am 22. März 2019 als IBA’27-Potenziale durch Beschluss des Aufsichtsrats in die Liste aufgenommen wurden. Am 28. Juli 2020 wurden zwei dieser Projekte vom Aufsichtsrat zu offiziellen IBA’27-Projekten der Stadt Stuttgart erklärt, das  Quartier C1 und die Leonhardsvorstadt.

Das könnte Sie auch interessieren