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Landeshauptstadt Stuttgart

Stadt- und Freiraumentwicklung

Stadtteilzentren konkret: Handlungsfelder für lebendige Stadtteilzentren

Leerstehende Ladenlokale, erhöhte Fluktuation, Zunahme von Billiganbietern und das Vordringen von Spielhallen und Wettbüros – der wirtschaftliche Strukturwandel und das veränderte Einkaufsverhalten machen auch den Stuttgarter Stadtbezirken zu schaffen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, wurde ein Konzept erarbeitet.

In den betroffenen Stadtteilzentren der Landeshauptstadt ist nicht nur die bezirkliche Versorgung mit Waren und Dienstleistungen, sondern auch die gesellschaftliche und kulturelle Mitte gefährdet. Für sechs dieser Stadtteilzentren in Stuttgart wurden im Rahmen der Konzeption „Stadtteilzentren konkret“ detaillierte Untersuchungen durchgeführt und ortsspezifische Handlungskonzepte entwickelt. Dazu gehören die Stadtteilzentren Bad Cannstatt, Feuerbach, Vaihingen, Weilimdorf, Untertürkheim und Zuffenhausen.

Die Handlungsempfehlungen wurden mit den Akteuren vor Ort erarbeitet und umfassen Maßnahmen zur Stabilisierung und Stärkung sowie im Einzelfall zum begleiteten Rückzug des Einzelhandels, zur Aufwertung des öffentlichen Raums sowie zur Verbesserung der Erreichbarkeit. Ein eigens dafür eingerichteter, kommunaler Investitionsfonds stellt Finanzmittel für die Umsetzung der Maßnahmen zur Verfügung.

Förderprogramm zur Revitalisierung von Ladenlokalen

Eine der erarbeiteten Maßnahmen ist das Förderprogramm zur Revitalisierung von Ladenlokalen in Geschäftsstraßen, welches der Gemeinderat im Dezember 2018 als ein Baustein der Handlungskonzepte Stadtteilzentren konkret beschlossen hat. Ziel der Förderung ist die Aufrechterhaltung und Rückgewinnung der zentrenprägenden Kraft des Einzelhandels, einzelhandelsnaher Dienstleistungen und im Einzelfall der Gastronomie und die Stärkung der Geschäftsstraßen in den Stadtteilzentren Bad Cannstatt, Feuerbach, Untertürkheim, Vaihingen, Weilimdorf und Zuffenhausen.

Gefördert werden können baulich-investive Maßnahmen zur Behebung eines strukturellen Leerstands, einer nicht der Lage angemessenen Nutzung oder von baulichen bzw. funktionalen Mängeln des Geschäftslokals. Bei den Fördermitteln handelt es sich um kommunale Finanzmittel aus dem Investitionsfonds Stadtteilzentren konkret. Es werden vorrangig Maßnahmen gefördert, die einen besonderen Mehrwert für das Stadtteilzentrum entfalten beziehungsweise ein innovatives Konzept verfolgen.

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