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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Digitales Lieferzonen-Management: Stadt startet Pilotprojekt mit Echtzeitdaten

Damit Waren zügig ent- und geladen werden können, benötigen Lieferdienstleister freie Ladeflächen. In einem bundesweit erstmaligen Versuch will die Landeshauptstadt Stuttgart den Lieferverkehr intelligent steuern.

Das Projekt liefert den Fahrerinnen und Fahrern wichtige Informationen direkt aufs Smartphone. Die Stadt startet das Pilotprojekt gemeinsam mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart und dem Plattformanbieter Parkunload, wie sie am Montag, 24. August, bekanntgegeben hat.

Das digital gestützte Lieferzonen-Management funktioniert über eine Smartphone-Applikation in Kombination mit sensor-basierten Verkehrsschildern. Durch die Nutzung dieser App können Fahrerinnen und Fahrer von Lieferfahrzeugen in Echtzeit prüfen, wo es freie Ladezonen gibt und diese direkt anfahren. Beim Erreichen der Ladezone wird diese in der App über eine Bluetooth-Verbindung als belegt markiert und der Lieferdienstleister kann die Fläche zum Be- und Entladen der Ware nutzen. Neben der Chance auf eine verbesserte Verkehrssteuerung können die digital erfassten Daten dazu genutzt werden, Planungsprozesse für weitere Lieferzonen zu ergänzen.

Im September 2020 startet das Pilotprojekt in den Stuttgarter Stadtbezirken Feuerbach und Zuffenhausen und damit auch das bundesweit erste Projekt, um den innerstädtischen Lieferverkehr digital zu steuern. Das Projekt wird durch das „Sofortprogramm Saubere Luft“ vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

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