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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Corona: Stadt schließt zwei Schutzunterkünfte - Bürgermeisterin Sußmann: "Unser großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsdienste"

Angesichts des aktuellen Rückgangs der Corona-Fallzahlen schließt die Landeshauptstadt Stuttgart zwei von drei Schutzunterkünften. Den Anfang macht die Unterkunft in der Hohenheimer Straße zum 1. Juli, die Unterkunft in der Stromberg Straße folgt zum 15. Juli. Die Schutzunterkunft in der Ulmer Straße bleibt bis auf weiteres vorsorglich bestehen.

Eingerichtet wurden die Schutzunterkünfte Anfang April als Quarantänestationen für Menschen ohne eine Möglichkeit, sich selbst häuslich zu isolieren. Betreuungsträger sind bzw. waren das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter Unfallhilfe.

Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, und Professor Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamts, haben die Schutzunterkunft in der Stromberg Straße zum Abschluss nochmals besucht, um sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsdienste zu bedanken.

Bürgermeisterin Dr. Sußmann sagte: "Durch die Schutzunterkünfte konnten wir sicherstellen, dass Menschen in Wohnungsnot, Geflüchtete und andere Menschen versorgt werden, denen eine häusliche Quarantäne nicht möglich war. Dazu hat es Partner gebraucht, die bereit waren, sofort tatkräftig mit anzupacken. Es ist nicht selbstverständlich, ein Hilfsangebot wie dieses in so kurzer Zeit auf die Beine stellen zu können. Unser großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hilfsdienste."

Professor Stefan Ehehalt, Leiter des Gesundheitsamtes, bedankte sich bei den Beteiligten für das außerordentliche Engagement: "Um das Virus einzudämmen, war es besonders wichtig, zusätzliche Quarantänemöglichkeiten zu schaffen. Durch die sehr gute und schnelle Zusammenarbeit mit Ihnen ist uns das gelungen. Wir haben uns sehr unterstützt gefühlt."

220 Menschen in drei Monaten

In den drei Schutzunterkünften wurden bislang rund 220 Menschen betreut. Für die Dauer der Quarantäne erhielten die Bewohnerinnen und Bewohner Verpflegung. Die medizinische Betreuung wurde ambulant durch einen niedergelassenen Arzt der Kassenärztlichen Vereinigung sichergestellt. Die drei Unterkünfte boten Platz für 159 Personen. Die Auslastung lag in zwei von drei Monaten bei über 60 Prozent. Vor allem die Zimmer in der Stromberg Straße waren mit einer Auslastung von 95 Prozent zeitweise beinahe alle belegt. Seit Anfang Juni ging die Zahl der belegten Zimmer stark zurück auf etwa 20 Prozent. Aktuell liegt die Belegung bei unter 10 Prozent.

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