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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Coronavirus: Bürgermeisterin Dr. Sußmann dankt Trägern der Behindertenhilfe

Die Stuttgarter Träger der Eingliederungshilfe und der Selbsthilfe für Menschen mit Behinderung begleiten und unterstützen Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Während der Corona-Pandemie sind sie besonders gefordert. Mit einem Schreiben an die Träger hat sich Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, jetzt für ihr Engagement bedankt.

Dr. Sußmann sagte: "Ich danke den Stuttgarter Trägern und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich in unserer Stadt für Menschen mit Behinderung einsetzen und sie begleiten. Es hat sich gezeigt, dass die Stadt Stuttgart auch in besonderen Zeiten auf ein gut ausgebautes und organisiertes Hilfesystem setzen kann. So war es möglich, dass die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung auch in der Krisenzeit sichergestellt war."

Die Sozialverwaltung hat die Träger bei der Beschaffung von Schutzausrüstung unterstützt, teilweise mit Vorräten aus dem städtischen Pandemielager. Seit Beginn der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen und Schließungen zahlt die Stadt Stuttgart die Vergütungen an die Träger der Eingliederungshilfe in der vertraglich vereinbarten Höhe durchgehend aus. Auch die Fahrdienste sieht die Sozialverwaltung als einen notwendigen Bestandteil der sozialen Teilhabe. Deshalb werden die Kosten vom Sozialamt in erforderlicher und angemessener Höhe weiter übernommen.

"Um für vergleichbare Situationen vorbereitet zu sein, bleibt es wichtig, die Erfahrungen der letzten vier Monate auszuwerten, daraus zu lernen, Bewährtes zu übertragen oder anderes anzupassen", so Dr. Sußmann weiter. Hierfür begrüße die Stuttgarter Sozialverwaltung eine übergreifende Zusammenarbeit mit den Trägern der Behindertenhilfe, um geeignete Konzepte zum Wohle der Menschen mit Behinderung weiterzuentwickeln.

Simone Fischer, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, sagte: "Es ist von großer Bedeutung, die Erfahrungen behinderter Menschen während der Corona-Pandemie einzubeziehen. Die Folgen der Pandemie auf die Lebenswelt und den Alltag von Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen sind enorm. Die Rückkehr in eine Normalität mit Corona ist teilweise erschwert. Damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und selbstbestimmt in unserer Stadt leben können, müssen sie beteiligt werden und ihre Perspektive einbringen können." Für die Koordinierung der Angebote beim Wohnen, in der Beschäftigung und in der Freizeit von Menschen mit Behinderung sei dies unerlässlich und helfe, künftige
Herausforderungen besser zu bewältigen.

Die Träger der Eingliederungshilfe und der Selbsthilfe für Menschen mit Behinderung begleiten und unterstützten Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Aktuell setzen sie mit konkreten Konzepten die Lockerungen der Corona-Verordnung um und stellen sicher, dass die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung zu einer Normalität mit Corona zurückkehren können. Behinderte Menschen, die in besonderen Wohnformen leben, im ambulanten Wohnen begleitet werden, in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung beschäftigt sind oder ein anderes Angebot der Tagesstruktur in Anspruch nehmen, benötigen teilweise alternative Angebote und Unterstützungswege. Persönlicher Kontakt und Pflege war in den vergangenen Monaten nur unter schwierigen Bedingungen möglich und wurde von den Stuttgarter Trägern und Beratungsstellen sichergestellt.

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