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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Coronavirus: Stadt hat Bewohner vorsorglich getestet

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Samstag, 18. Juli, Bewohnerinnen und Bewohner eines Gebäudekomplexes im Stadtteil Freiberg vorsorglich auf das Coronavirus testen lassen. Die rund 400 Bewohner waren vorab schriftlich über dieses freiwillige und kostenlose Angebot informiert worden.

Grund war, dass im Wohnumfeld bei sechs Personen die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) festgestellt worden war. Das städtische Gesundheitsamt führt in solchen Fällen regelmäßig vorbeugende Testungen durch. Dies ist Teil der neuen Strategie, schnell großflächig mögliche Kontaktpersonen zu testen, um die Verbreitung des Virus zu verhindern bzw. Infektionsketten rechtzeitig zu unterbrechen.

Der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Stefan Ehehalt, erklärte am Samstagnachmittag: "Die Bewohner haben das Angebot ganz überwiegend gut angenommen, viele haben sich bedankt." Nur ganz wenige hätten den Test abgelehnt, so Ehehalt. Von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) beauftragte Mediziner waren am Samstag begleitet von Mitarbeitenden des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) von Wohnung zu Wohnung gegangen und hatten den Abstrich angeboten. Die Ergebnisse werden bis Mitte nächster Woche erwartet.

Ehehalt bedankte sich ausdrücklich bei der KV, bei den Ärzten und beim DRK. "Die Unterstützung war großartig. Unsere gute Zusammenarbeit hat sich einmal mehr bewährt."

Der Leiter des Gesundheitsamtes erinnerte daran: "Die Pandemie ist lange nicht überwunden. Alle können mithelfen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Wer die grundlegenden Regeln wie das Abstandsgebot, die Hygieneregeln sowie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen befolgt, schützt sich selbst, seine Familie, seine Nachbarn und Bekannten. Das gilt auch im Urlaub."

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