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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Grippeschutzimpfung: 2020 wichtiger denn je!

Unter dem Motto: Ein Virus kommt selten allein… startet die Landeshauptstadt Stuttgart in Zusammenarbeit mit der AOK, dem Verband der Ersatzkassen, dem BKK Landesverband Süd, der IKKclassic und der Knappschaft eine großangelegte Influenza-Impfkampagne.

Der „Startschuss“ für diese Kampagne, die von der Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, mit dem Gesundheitsamt auf den Weg gebracht wurde, fällt am 19. November 2020.

Die Bürgerinnen und Bürger werden mit Hilfe von Plakaten, Postkarten, Infoscreens an den S- und U-Bahnhaltestellen, Flyern sowie im Internet darauf aufmerksam gemacht, dass die echte Grippe eine schwerwiegende Krankheit ist, die jedes Jahr viele Menschenleben kostet. Es handelt sich nicht um eine harmlose Erkältung, wie bei einem grippalen Infekt.

Im Einklang mit der Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt die Stadt Stuttgart die Grippe-Impfung für Personen ab 60 Jahren und vulnerable Personengruppen, dazu gehören unter anderem Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane – inklusive Asthma und COPD –, chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselkrankheiten, chronischen neurologischen Krankheiten, wie Multiple Sklerose, oder Personen mit angeborener oder erworbener geschwächter Immunabwehr sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen, Kleinkinder und Schwangere.

Bürgermeisterin Sußmann erklärt: „Aufgrund eines erhöhten beruflichen Risikos ist die Grippeimpfung außerdem für Personen mit erhöhter Gefährdung wie medizinisches Personal wichtig. Ebenso für Personen, die eine mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute Risikopersonen darstellen oder die in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr arbeiten.“

Auch Personen, die privat Kontakt zu gefährdeten Menschen haben, wird die Impfung angeraten, wie Eltern und Großeltern von Säuglingen und Kleinkindern, Bezugspersonen von Immungeschwächten oder Krebserkrankten und Menschen mit anderen schweren Vorerkrankungen.

Dr. Florian Hölzl, stellvertretender Amtsleiter des Gesundheitsamts, betont darüber hinaus: „Die Impfung ist auch für jüngere Menschen sehr wichtig, um nicht nur sich, sondern auch andere vor der Grippe zu schützen. Wer sich impfen lässt, schützt seine Familie, Freunde und Bekannte, denn nicht selten werden gerade jüngere Menschen zum Überträger auf gefährdete Personen.“

Ein wichtiger Grund, sich gerade in diesem Jahr impfen zu lassen, ist das Vermeiden einer Überlastung der Gesundheitssysteme, die womöglich schon durch Covid-19-Patienten sehr gefordert sein werden. Außerdem bedeuten weniger Menschen mit grippeähnlichen Symptomen weniger Covid-19-Verdachtsfälle, die abgeklärt werden müssen.

Die bereits jetzt anwachsenden Fehlzeiten in Kitas, Schulen und an Arbeitsplätzen sollen nicht weiter steigen, um weitere schwerwiegende Belastungen aller Lebensbereiche zu verhindern.

Wer sich impfen lassen will oder Fragen zum Thema Impfen hat, sollte sich an seinen Hausarzt wenden.