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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Mobiles Arbeiten kommt bei Mitarbeitenden gut an

Landeshauptstadt wird in ihrer Digitalisierungsstrategie bestätigt

Die Stadt Stuttgart hat das mobile Arbeiten aufgrund der Corona-Pandemie stark ausgebaut.

Waren zu Jahresbeginn rund 250 Telearbeitsplätze bei der Landeshauptstadt eingerichtet, die ein Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen, so wurde im Laufe dieses Jahres die Option, mit mobilen Geräten zu Hause zu arbeiten, auf derzeit rund 4.200 Beschäftige ausgeweitet. Die Ausweitung des mobilen Arbeitens war in der Digitalisierungsstrategie Digital MoveS zwar ohnehin vorgesehen, sie konnte durch die Pandemie jedoch erheblich beschleunigt werden.

Eine Online-Befragung der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte zu den Erfahrungen mit mobilem Arbeiten während des Corona-Lockdowns im Frühjahr hat wertvolle Ergebnisse zum weiteren Ausbau des mobilen Arbeitens geliefert.

Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagt: „Die Ergebnisse der Online-Befragung bestätigen, dass wir mit der Digitalisierungsstrategie Digital MoveS auf dem richtigen Weg sind. Der Wunsch, mobil zu arbeiten, ist bei den Mitarbeitenden sehr groß. Um dies in der gesamten Stadtverwaltung zu ermöglichen, ist die Ausstattung mit entsprechender Hard- und Software unabdingbar. Dies treiben wir aktuell mit größtem Nachdruck voran.“

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 19. November grünes Licht gegeben, dass bis Ende 2022 Zug um Zug weitere 4.000 Laptops beschafft werden können und auch bei künftigen Ersatzbeschaffungen auf mobile Geräte umgestellt wird. Zudem wird derzeit eine Dienstvereinbarung mit dem Gesamtpersonalrat vorbereitet, die den Rahmen für mobiles Arbeiten auch außerhalb einer Pandemie-Situation regelt.

Gleichzeitig wird durch die weitere Digitalisierung im Rahmen von Digital MoveS dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger entsprochen, mehr Leistungen digital erledigen zu können.

Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer: „Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitenden, die an der Online-Umfrage teilgenommen haben. Dadurch können wir die Weichen für den Ausbau des mobilen Arbeitens, orientiert an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden, stellen. Das große Interesse an neuen Arbeitsformen ist für mich zudem eine Bestätigung, dass die Veränderungen, die sich durch die Digitalisierung ergeben werden, auch für die Mitarbeitenden wesentliche Vorteile beinhalten und unser bereits hoher Standard bei der Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf noch weiter ausgebaut werden kann.“

Ergebnisse der Online-Befragung aller Mitarbeitenden und Führungskräfte

Die Teilnahmequote war mit 57 Prozent teilnehmenden Mitarbeitenden (5.658 Personen), die zur Umfrage eingeladen wurden, gut. Etwa die Hälfte der Befragten (51 Prozent) hat aufgrund der Corona-Pandemie mobil gearbeitet. Voraussetzung hierfür war die Verfügbarkeit mobiler Geräte – in vielen Bereichen war jedoch, auch in der Pandemielage, eine Anwesenheit vor Ort erforderlich. Die Technik hat überwiegend gut funktioniert. 90 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nie oder nur gelegentlich technische Probleme hatten. Durch einen hohen Einsatz der Verantwortlichen für die IuK konnten auftretende Probleme verringert werden.

Das mobile Arbeiten wurde sehr positiv wahrgenommen. Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben durch eine höhere Flexibilität sowie die Fahrzeitersparnis wurden erwartungsgemäß am Positivsten bewertet. Aber auch bei der Erledigung der Arbeit im Homeoffice und der Arbeitszufriedenheit wurde eine positive Einschätzung vorgenommen.

Bei den Nachteilen des mobilen Arbeitens wurden fehlende persönliche Kontakte am häufigsten genannt (77 Prozent). Diese konnten aber durch die eingeführten technischen Möglichkeiten zur Kommunikation zumindest unterstützt werden. Als zweitgrößter Nachteil wurde benannt, dass die eigenen Arbeitsaufgaben noch nicht ausreichend digitalisiert sind und mobiles Arbeiten dadurch aktuell noch nicht optimal genutzt werden kann (50 Prozent).

Bei Personen, die nicht mobil gearbeitet haben, lag dies zumeist daran, dass kein geeignetes mobiles Endgerät zur Verfügung stand (41 Prozent). 37 Prozent der Personen, die während der Pandemie nicht mobil gearbeitet haben, gaben an, dass sich ihre Aufgaben generell nicht für mobiles Arbeiten eignen.