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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Stadt Stuttgart lässt Besucher zum VfB-Spiel am Samstag zu

Hygienekonzept muss zwingend eingehalten werden - OB Kuhn: „Ich wünsche gutes Gelingen“

Schon am Samstag, 19. September, können die ersten Fußballfans zum Bundesliga-Auftakt wieder ins Stadion: Die Landeshauptstadt Stuttgart lässt für das Spiel des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg bis zu 12.000 Besucherinnen und Besucher zu.

Das Amt für öffentliche Ordnung erteilt die Genehmigung zur Durchführung des Spiels mit Zuschauern. Das hat die Stadt am Donnerstag, 17. September, mitgeteilt. Erst am Abend zuvor hatte der VfB bekannt gemacht, dass vor Zuschauern gespielt werden soll. Die Verordnung des Landes soll allerdings erst am Freitag entsprechend angepasst werden.

In den vergangenen Wochen hat es in Vorbereitung auf die Stadionöffnung für Fußballfans intensive Gespräche zwischen der Stadt und dem VfB Stuttgart gegeben. Dabei wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, das laut Gesundheitsamt und Amt für öffentliche Ordnung genehmigungsfähig ist. Im Detail sieht das Konzept vor, bei einem Spiel in der Mercedes-Benz-Arena bis zu 12.000 Zuschauer zuzulassen. Bei einem Fassungsvermögen von insgesamt 60.469 Plätzen können die Hygienevorgaben so gewahrt werden. Die Tickets können nur im Vorverkauf erworben werden und sind personalisiert. Sie werden nur an Fans der Heimmannschaft verkauft. Der Einlass erfolgt zu bestimmten Zeitfenstern, damit die Besucherströme entzerrt werden. Der Verkauf und Konsum von alkoholischen Getränken ist verboten. Zudem sollen kostenlose Parkplätze zur Verfügung gestellt werden. Die SSB wird zu den Heimspielen zusätzlich die Veranstaltungslinie U11 bedienen. Diese soll bereits am Samstag, 19. September, fahren.

Die Stadt weist darauf hin, dass das Hygienekonzept zwingend einzuhalten ist. Sowohl im ÖPNV als auch im gesamten Stadion gilt die Maskenpflicht – nur unmittelbar am Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am eingenommenen Platz erlaubt.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: „Ich wünsche dem VfB für den Bundesligastart gutes Gelingen – sowohl hinsichtlich des Infektionsschutzes als auch hinsichtlich des Spielverlaufs.“

Die Regelung zur Fan-Rückkehr in Stadien geht auf einen Beschluss der Bundesländer zurück. Demnach soll es einen sechswöchigen Testbetrieb mit Zuschauern unter Corona-Bedingungen geben. Die Grenze liegt bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität. Die Regeln gelten nicht nur für Fußballspiele, sondern auch für andere sportliche Wettkämpfe. Sobald am Austragungsort mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage auftreten und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist, werden keine Zuschauer mehr zugelassen. Aktuell liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 26,7 (Stand: 16. September, 12 Uhr).

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