Inhalt anspringen

Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Stuttgart beteiligt sich an Aufnahme von Geflüchteten

Die Landeshauptstadt Stuttgart will Menschen in Not helfen. Sie hat ihre Bereitschaft erklärt, ad hoc 50 bis 70 Geflüchtete zusätzlich aufzunehmen. Die Bundesregierung plant Medienberichten zufolge, weitere 1.500 Geflüchtete aus Moria und anderen griechischen Lagern nach Deutschland zu holen.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte am Dienstag, 15. September: „Stuttgart heißt Menschen seit jeher willkommen, die auf der Flucht sind. Wir können und wollen ihnen in ihrer Notlage helfen. Deshalb hat der Gemeinderat im Frühjahr erklärt, dass wir mehr Menschen aufnehmen können, als uns nach dem üblichen Verfahren zugeteilt werden.“ Er begrüßte die Ankündigung der Bundesregierung. Kuhn sagte: „Es war wirklich an der Zeit, dass sich die Kanzlerin und der Innenminister einigen. Die Lage nach den Bränden im Lager Moria wird auf den Inseln von Tag zu Tag schlimmer. Es war zwingend notwendig, dass der Bund dieses humanitäre Zeichen setzt und die Not der Menschen lindern möchte.“

In Stuttgart sind zurzeit etwa 5.000 Geflüchtete untergebracht. Das Sozialamt ist in der Lage, 50 bis 70 Plätze zusätzlich und kurzfristig für Familien mit Kindern bereitzustellen. Sollten sich Minderjährige ohne Begleitung darunter befinden, so würde das Jugendamt ihnen ad hoc Plätze zur Unterkunft bereitstellen.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.

Mehr erfahren