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Landeshauptstadt Stuttgart

Stadtbezirke

Stuttgart-Ost

Der Stadtbezirk Stuttgart-Ost bietet ein abwechslungsreiches Stadtbild. Ebenso vielfältig wie das Stadtbild sind auch die Menschen: Der Stuttgarter Osten ist offen und multikulturell. Eigenschaften, die sich auch im Bevölkerungswachstum bemerkbar machen.

Natur trifft Stadt: Der Stuttgarter Osten ist einer der fünf inneren Stadtbezirke der Landeshauptstadt.
Die Sternwarte Stuttgart ist eine der ältesten öffentlich zugänglichen Sternwarten in Deutschland. Sie wurde 1922 auf der Uhlandshöhe eingeweiht.
Das Gaswerk wurde von 1874 bis 1875 erbaut. Es diente der Stadtgaserzeugung knapp 100 Jahre. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Villa Berg wurde von 1845 bis 1853 von Christian Friedrich von Leins im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaut. Sie ist umgeben von einem Park, der von vielen Stuttgarterinnen und Stuttgartern zur Erholung genutzt wird.
Der Stuttgarter Fabrikant Robert Bosch lebte in der Villa bis zu seinem Tod im Jahre 1942.
Die Villa Reitzenstein liegt auf einem Hügel am Hang des Bopser über dem Kessel. Sie ist der Amtssitz des Staatsministeriums Baden-Württemberg und des amtierenden Ministerpräsidenten.
Die Freie Waldorfschule Uhlandshöhe in Stuttgart ist die erste Waldorfschule der Welt. 2019 feierte sie 100-jähriges Jubiläum.

Geschichte

Der älteste unter den acht Stadtteilen des Stuttgarter Ostens ist Berg. Er entstand als Burgsiedlung oberhalb des Nesenbach. Gleichzeitig war Berg dank des Mühlkanals seit jeher ein bedeutender Industriestandort. Als Wahrzeichen des Stadtbezirks gelten die Berger Kirche, sowie die Villa Berg und die beiden Mineralbäder „Leuze“ und „Berg“, letzteres auch liebevoll „Neuner“ genannt.

Der Stadtteil Gaisburg ist vor allem im Zusammenhang mit dem schwäbischen Eintopf Gaisburger Marsch bekannt, der hier erfunden wurde. Zugleich beherbergt Gaisburg, das Wahrzeichen des Stadtbezirks, den 1928 errichteten Gaskessel. Wie Gaisburg geht auch Gablenberg auf den Weinanbau zurück, bis heute konnte sich dieser Stadtteil noch am meisten von seinem dörflichen Charakter erhalten.

Aufgrund der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entstand zwischen Gablenberg, Gaisburg und Berg mit Ostheim eine neue Siedlung. Der „Verein zum Wohl der arbeitenden Klasse“, setzte sich unter anderem für die Wohnungsfürsorge einer rasch wachsenden Bevölkerung ein, weshalb hier auf Initiative von Eduard Pfeiffer 383 „Arbeitervillen“ entstanden. Bis heute ist ein Großteil dieser Siedlung rund um den Eduard-Pfeiffer-Platz erhalten geblieben und steht unter Denkmalschutz. Mit dem Ostendplatz beherbergt Ostheim auch das Stadtteilzentrum, wo sich der Wochenmarkt, das Bürgerzentrum, die Stadtteilbibliothek und das Leo-Vetter-Bad befinden.

Die beiden jüngsten Stadtteile sind der Stöckach und der Frauenkopf.

Heute

Im Stuttgarter-Osten reihen sich Stadtteile mit dörflichem Charakter an planmäßig angelegte Arbeitersiedlungen und weitläufige Industrieflächen im Neckartal. In den Halbhöhenlagen prägen Villen und herrschaftliche Gebäude das Straßenbild. Viele junge Familien haben den Stadtbezirk für sich entdeckt, da sie die Nähe zum Zentrum und die große Anzahl an Naherholungsgebieten wie den Park der Villa Berg, die Klingenbachanlage, den Unteren Schlossgarten oder auch die Waldebene Ost schätzen. Hinzu kommt ein kleines aber feines Kulturangebot, ebenso wie unzählige Stadtteilfeste – insbesondere die Lange Ost-Nacht.

Die Stadtteile Gänsheide und Uhlandshöhe bieten eine Vielzahl an idyllischen Aussichtspunkten auf die Stuttgarter Innenstadt. Zudem gehören die Wohnlagen zu den begehrtesten im ganzen Stadtgebiet, bieten sie doch eine direkte Nachbarschaft zur Villa Reitzenstein, in welcher der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg residiert. Vom Stadtteil Frauenkopf bieten sich wunderschöne Blicke ins Neckartal

Der Südwestrundfunk gehört zum Stadtteil Berg und prägt diesen mit seinem Redaktionsgebäude oder dem denkmalgeschützten Gutbrod-Bau.

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