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Landeshauptstadt Stuttgart

Gemeinderat

Organisationsuntersuchung in Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle bestätigt zusätzlichen Personalbedarf

Die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle der Landeshauptstadt Stuttgart erhält zusätzliches Personal. Das hat der Gemeinderat am Donnerstag, 25. Februar, einstimmig beschlossen. Die Stadt folgt damit der Empfehlung einer externen Beraterfirma, die die Strukturen von November 2019 bis Januar 2021 analysiert hat.

Die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle der Stadt erhält zusätzliches Personal.

Ziel der Untersuchung waren die Betrachtung der Aufbau- und Ablauforganisation und die Entwicklung eines geeigneten Stellenbemessungssystems. Darüber hinaus wurden die räumlichen Bedingungen und die Digitalisierungsthemen der Dienststelle betrachtet.

Die Berater sehen einen Gesamtbedarf von zusätzlichen 21,4 Stellen. Zehn Stellen davon konnten bereits besetzt werden: Die Stadt hatte sie schon 2019 mit Unterstützung des Gemeinderats kurzfristig ausgeschrieben. Anlass war die bereits damals angespannte personelle Situation in der Kfz-Zulassungs- und Führerschein- stelle. Die Richtigkeit dieser Maßnahme wurde nun durch das Ergebnis der Untersuchung bestätigt.

Mit den zusätzlichen Stellen will die Stadt die Situation in der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle weiter verbessern. In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt Beschwerden gegeben wegen der vorzeitigen Beendigung der Ausgabe von Wartemarken sowie vorzeitiger Schließungen einzelner Bereiche bis hin zur Schließung der gesamten Dienststelle.

Handlungsbedarf bei Standort und Digitalisierung

Neben der personellen Situation hat die Beraterfirma auch die räumlichen Bedingungen in der Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle untersucht und Handlungsbedarf identifiziert. Um Abhilfe zu schaffen, prüft die Stadt verschiedene Alternativen, darunter die Generalsanierung und Erweiterung am bisherigen Standort, sowie mehrere Standorte für einen Neubau, u.a. am Altstandort. Ein Zwischenergebnis soll dem Gemeinderat noch vor der Sommerpause vorgelegt werden.

Wegen der Corona-Pandemie wurden auch die Möglichkeiten bzw. Erfordernisse der Digitalisierung verstärkt untersucht. Aufbauend auf den Empfehlungen der Beraterfirma wurde in Zusammenarbeit der beteiligten Ämter eine Digitalisierungsstrategie für die Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle entwickelt. Diese umfasst u. a. die IT-Ausstattung (Soft- und Hardware), das Kundenmanagement sowie die jeweiligen Fachverfahren mit verschiedenen Digitalisierungsoptionen. Der Gemeinderat hat mit seinem Beschluss auch dafür die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt.