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Landeshauptstadt Stuttgart

Corona-Pandemie

Stadt informiert Pflegekräfte über Impfungen

Seit der Eröffnung der zwei Zentralen Impfzentren Ende Dezember in Stuttgart haben sich dort und durch mobile Impfteams über 22.000 Menschen gegen Covid-19 impfen lassen – darunter zahlreiche Pflegekräfte und Ärzte. Die Stadt setzt auf eine hohe Impf-Bereitschaft dieser Berufsgruppe bei der Bekämpfung der Pandemie.

Die Impfungen werden in Zentralen Impfzentren und durch mobile Teams durchgeführt.

Dazu haben Verwaltung und Öffentlicher Personalrat rund 1.050 Beschäftigten des Eigenbetriebs Leben und Wohnen angeschrieben, wie die Stadt am Mittwoch, 13. Januar, mitteilte.

In dem Schreiben dankt die Stadt allen Pflegerinnen und Pflegern, Ärztinnen und Ärzten, die sich für eine Impfung entschieden haben, für ihren individuellen Beitrag zur Pandemiebekämpfung. Wörtlich heißt es zu Fragen und Zweifeln: „Seien Sie versichert: Wir nehmen diese ernst. Es gibt in Zeiten einer Pandemie keine leichten Entscheidungen. Sie und Ihre Gesundheit stehen im Mittelpunkt.“

Es geht um ein sensibles Thema. Wir setzen auf Aufklärung und Information – auf der Basis von Wertschätzung und Anerkennung. Wir wissen um Sorgen und Zweifel, diesen begegnen wir offen.

Bürgermeisterin für Soziales und Gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann

So unterstrich der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Stefan Ehehalt: „Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach der Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen.“ Dabei würden nationale und internationale Beobachtungen zusammengefasst. „So soll sichergestellt werden, dass auch die ganz seltenen Risiken von Impfstoffen erfasst werden, die erst bei einer sehr großen Anzahl an Impfungen sichtbar werden.“, erklärte Ehehalt.

Es kommt auf jeden von uns an

Die Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. Erst bei einer Immunität von ca. 70 Prozent in der Bevölkerung sind die Übertragungen soweit limitiert, dass diese Pandemie vorübergeht.

Mögliche Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden in Deutschland zentral – und Hersteller-unabhängig – vom Paul-Ehrlich-Institut erfasst.