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Landeshauptstadt Stuttgart

Aktuelle Meldung

Betreuung an Paulinenbrücke

Die Stadt beabsichtigt, die Möglichkeiten zur Bereitstellung einer baulichen Struktur für den Bereich unter der Paulinenbrücke zu prüfen. Dies jedoch im Rahmen der gesamten Entwicklung und der bereits geplanten oder aktuell diskutierten Nutzungen des Areals.

Parallel dazu sollen die unterschiedlichen Gruppen im öffentlichen Raum, insbesondere Menschen mit Suchtproblematiken und Wohnungslose, durch Sozialarbeit begleitet und einbezogen werden. Der Sozial- und Gesundheitsausschuss hat daher in seiner Sitzung vom 20. Juli beschlossen, für 24 Monate eine institutionelle Förderung für eine niederschwellige Sozialarbeit mit Beratung und Betreuung für die unterschiedlichen Gruppen einzurichten. Dazu werden mit einem Kostenaufwand von rund 180 000 Euro zwei halbe Stellen, beim Caritasverband für Stuttgart sowie bei der Ambulanten Hilfe, eingerichtet.

Unter und an der Paulinenbrücke treffen unterschiedliche soziale Gruppen im öffentlichen Raum aufeinander. Dies sind unter anderem Menschen mit einer Suchtproblematik, Wohnungslose, Besucher von Gastronomie und Gewerbe, Skater sowie Nutzer der Infrastruktur unter der Paulinenbrücke. Die beiden ersten Gruppen benötigen hier eine Unterstützung durch einen jeweils fachspezifischen sozialarbeiterischen Ansatz.

Im Rahmen des Angebots "Straßensozialarbeit" des Caritasverbands und der Wohnungsnotfallhilfe der Ambulanten Hilfe wurden im Bezirk Bad Cannstatt bereits gute Erfahrungen gemacht. Das niederschwellige Angebot der sozialarbeiterischen Unterstützung vor allem für Menschen mit Suchtproblematik und Wohnungslose soll im Bereich der Paulinenbrücke jetzt entsprechend erfolgen.

Die Aufgaben der Sozialarbeit sind dabei vielfältig: Von der Ermutigung des Klientels über die Vertretung der Interessen und der Kooperation mit bestehenden Angeboten bis hin zur Bedarfsklärung für eine notwendige Infrastruktur. Die beiden entsprechenden Fachkräfte, die über jeweils eine halbe Stelle verfügen, sollen sich dabei eng abstimmen und mit den weiteren Kooperationspartnern - wie den "Stadtlücken", der Kirchengemeinde, den Anwohnern, der Gastronomie und dem Gewerbe - vernetzen und anschließend abgestimmt handeln.

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