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Landeshauptstadt Stuttgart

Aktuelle Meldung

Neue Radzählsäule in der Lautenschlagerstraße in Betrieb

Künftig dokumentieren weitere Zählsäulen den Radverkehr im Stadtgebiet. Eine von insgesamt zehn neuen Säulen mit Infoterminal haben Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, und Jürgen Mutz, Leiter des städtischen Tiefbauamts, am Mittwoch, 29. Juli, in der Lautenschlager Straße in Betrieb genommen.

Bürgermeister Pätzold und Tiefbauamtsleiter Mutz (v.l.n.r.) nehmen die neue Radzählsäule in der Lautenschlager Straße in Betrieb.

Pätzold sagte: „An der Fahrradzählsäule auf der König-Karls-Brücke verzeichnen wir in diesem Jahr einen Tagesrekord nach dem anderen. Auch an anderen Stellen sieht man heute viel mehr Radlerinnen und Radler als noch vor ein paar Jahren. Diese gute Entwicklung wollen wir mit den weiteren Zählsäulen dokumentieren und für alle sichtbar machen.“


Zur Förderung des Radverkehrs richtet die Landeshauptstadt an ausgewählten Radrouten im Stadtgebiet insgesamt elf weitere Radzählstationen ein, zehn davon mit Infoterminal. Sie werden bis zum 1. September in Betrieb gehen und befinden sich in der Tübinger Straße, Inselstraße, Kirchheimer Straße, Kremmlerstraße, Waldburgstraße, Solitudestraße, Stuttgarter Straße, Neckartalstraße und an der Straße Am Kräherwald. Eine weitere Zählstelle ohne Infoterminal wird am Samaraweg eingerichtet.


Mutz sagte: „Damit die Dokumentation reibungslos funktioniert, verfügen die Säulen über eine eigene Stromversorgung. Hierüber werden die Infoterminals versorgt. Auf den Anzeigen kann die tagesaktuelle Anzahl der vorbeifahrenden Radlerinnen und Radler und die des laufenden Jahres abgelesen werden, außerdem Datum, Uhrzeit und Temperatur. In den Anschluss einer Radzählstelle inklusive Stromversorgung und Zählschleifen investiert die Stadt im Schnitt 48.000 Euro.“


Die Zählstellen sind an strategischen Punkten auf Pendlerstrecken oder geplanten Radrouten in den Außenbezirken aufgestellt. Pätzold weiter: „Die Zählsäulen liefern uns statistisches Hintergrundwissen. Damit lässt sich die Planung für den Radverkehrsausbau verbessern. Gleichzeitig sind sie Werbung für das Radfahren in Stuttgart. Die steigenden Zahlen auf den Echtzeitterminals motivieren, selbst aufs Rad zu steigen.“

Die neuen Säulen werden durch das Sofortprogramm „Saubere Luft“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die erste Zählsäule mit Infoterminal gibt es in Stuttgart seit 2012 auf der König-Karls-Brücke. Die Daten der Zählstellen können online abgerufen werden unter:  www.stuttgart.de/fahrradzaehlstellen

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