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Landeshauptstadt Stuttgart

Johannesstraße

Historisches Pflaster

Die Johannesstraße wird jetzt weiter denkmalgerecht umgestaltet. Ein erster Straßenabschnitt – zwischen Gutenberg- und Ludwigstraße – konnte bereits im Frühjahr 2015 fertiggestellt werden.

Die Gestaltung mit historischem Pflaster und Spielgeräten - hier vom ehemaligen Bezirksvorsteher West, Reinhard Möhrle, 2015 präsentiert - wird auch im zweiten Bauabschnitt realisiert.

Den Umbau und die Sanierung des weiteren Verlaufs der Johannesstraße zwischen Ludwig- und Schlossstraße mit Gesamtkosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro hat der Gemeinderat am 25. Februar beschlossen. 

Dies ist eine der wesentlichen Maßnahmen im öffentlichen Straßenraum im Rahmen der Sanierung des Gebiets Stuttgart 28. Grundlagen für die Planung waren die bereits bei der ersten Umgestaltung erarbeiteten Gestaltungsprinzipien, die auch die Anforderungen der Denkmalschutzbehörden berücksichtigen. 

So wird jetzt etwa der Pflasterbelag entlang des historischen Reitwegs aufgearbeitet und vervollständigt. Dadurch entfallen 20 bestehende Parkplätze. Fahrbahn und Parktaschen werden erneuert und der Gehweg mit einem neuen Plattenbelag aus Beton statt Asphalt versehen. Die Knotenpunkte der Johannesstraße, die Leuschner- und die Ludwigstraße, werden durch einen eingefärbten Asphaltbelag optisch aufgewertet. Dieser wird durch einen Granitbordstein – in Anlehnung an die Gutenbergstraße – eingefasst.

Bei der Allee werden zwei Baumbeete ertüchtigt und die Beete vereinheitlicht sowie drei zusätzliche Baumstandorte angelegt. Dadurch entfallen weitere fünf Stellplätze. Außerdem werden einzelne Spielpunkte und Poller installiert. Gegenüber der Bushaltestelle ist eine Radabstellanlage mit acht Bügeln angedacht.

Als neue Beleuchtung für die Straße schließlich sind die Mastleuchten „Residenza“ vorgesehen, die schon beim Ausbau des ersten Straßenabschnitts eingesetzt wurden.