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Landeshauptstadt Stuttgart

Umwelt

Kohleausstieg für das Kraftwerk in Münster

Die EnBW will die Kohlekessel im Heizkraftwerk Stuttgart-Münster in den kommenden Jahren durch emissionsarme, erdgasbetriebene Turbinen ersetzen. Dies begrüßte die Landeshauptstadt Stuttgart.

Rund 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr können durch den Umbau des Kraftwerks in Münster eingespart werden.

Der Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt Peter Pätzold sagte am Mittwoch, dem 31. März: „Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz. Damit steigt die EnBW auf der Stuttgarter Gemarkung bis 2025 aus der Kohle aus. Das führt zu Einsparungen beim CO2, aber auch zu weniger Ausstoß von Luftschadstoffen.“

Durch den Umbau im Heizkraftwerk in Stuttgart-Münster reduziert sich die Treibhausgasemission um 50.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Bezogen auf die Emissionen der Gesamtstadt bedeutet das eine Reduktion um 1,3 %. Nachdem Stuttgart das Ziel für 2020 (- 40 %) aller Voraussicht nach erfüllt, leistet die EnBW damit einen wichtigen Beitrag für den nächsten Schritt: bis 2030 soll eine Reduktion um mindestens 65 % gegenüber 1990 erreicht werden. Auch die Klimaneutralität ist von Seiten der EnBW mit der Verbrennung biogener Gase in Form von regenerativ erzeugtem Wasserstoff vorgesehen.