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Landeshauptstadt Stuttgart

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Koordinierungsstelle Nachtleben

Der Ausschuss für Wirtschaft und Wohnen hat in seiner Sitzung am 9. Oktober beschlossen, eine neue Koordinierungsstelle Nachtleben einzurichten.

In der Koordinierungsstelle kümmern sich künftig ein Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung und eine Fachkraft des Pop‐Büros Region Stuttgart um die Weiterentwicklung des Standorts im Bereich der Themen Nachtkultur, Nachtökonomie und Nachtsicherheit. 

Zahlreiche Kommunen haben das sogenannte NachtbürgermeisterInnen‐Modell umgesetzt und mit einem „Kümmerer“ für die Belange des Nachtlebens positive Erfahrungen gemacht.

Stuttgart geht neue Wege

Das Modell, das in Stuttgart etabliert werden soll, geht jedoch neue Wege. Mit der Beschlussfassung kann das NachtbürgermeisterInnen‐Modell, das vom Gemeinderat auf Initiative des Club Kollektiv Stuttgart e.V. im Rahmen der vergangenen Haushaltsplanberatungen auf den Weg gebracht wurde, nun umgesetzt werden.

Im Doppelhaushalt 2020/2021 wurden jährlich 185.000 Euro für Personal‐ und Sachkosten bereitgestellt, um in Stuttgart eine Schnittstelle für die Koordinierung von Nachtleben und Nachtökonomie entwickeln zu können. Infolge dessen haben Vertreter aus Politik, Verwaltung und Nachtleben ein Modell ausgearbeitet, das einem bei der städtischen Wirtschaftsförderung angesiedelten verwaltungsinternen Lotsen eine szeneaffine Fachkraft zur Seite stellt. Das Pop‐Büro Region Stuttgart erhält zur Beschäftigung dieser Person in den kommenden zwei Jahren Fördermittel.

Die Stelle soll in einem öffentlichen Auswahlprozess besetzt werden. Die Details zum Verfahren werden in den kommenden Wochen abgestimmt und dem Rat gesondert vorgestellt.