Wohnbauförderung

Sie möchten in Stuttgart Ihren Wunsch vom eigenen Heim realisieren? Die Wohnbauförderung kann Sie hierbei unterstützen mit einem der folgenden Förderprogramme.

Förderung von Wohneigentum:

Förderung des Mietwohnungsbaus:

  • Sozialer Mietwohnungsbau:

    Gefördert wird der Bau sozialer Mietwohnungen durch Bereitstellung von Baugrundstücken (Erbbaurechten) und die Übernahme der Spitzenfinanzierung (Mitfinanzierungsdarlehen oder Zuschüsse).
  • Mietwohnungsbau für mittlere Einkommensbezieher:

    Um dem Wohnungsmangel auch für mittlere Einkommensbezieher entgegenzuwirken, wurde neben der Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus ein neues Förderprogramm "Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher" geschaffen.

Förderung von Energiesparmaßnahmen:

  • Energiesparprogramm:

    Die Landeshauptstadt Stuttgart bezuschusst die energetische Sanierung von Wohngebäuden.

Wir beraten Sie gerne.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen für Auskünfte zu allen Förderprogrammen gerne während der Öffnungszeiten (siehe Adresse) zur Verfügung. Für ein ausführliches Beratungsgespräch empfehlen wir Ihnen eine vorherige Terminvereinbarung.

Stuttgarter Innenentwicklungsmodells SIM

Der Stuttgarter Gemeinderat hat in 2011 den Grundsatzbeschluss zur Förderung des urbanen Wohnens unter dem Gesichtspunkt der sozialgerechten und städtebaulich qualifizierten Bodennutzung und damit Verfahrensweisen und Konditionen als Grundlage für eine erfolgreiche Verwaltungspraxis beschlossen. Damit verbunden ist die Einführung des neuen Stuttgarter Innenentwicklungsmodells SIM . 2014 wurde der Grundsatzbeschluss durch den Gemeinderat fortgeschrieben.

SIM soll zur Mobilisierung von Wohnbaukapazitäten im zu beplanenden Innenbereich (insbesondere zur Sicherung preiswerten Wohnraums) zur nachhaltigen und qualifizierten städtebaulichen Entwicklung der neuen Stadtteile sowie zur Verfahrenstransparenz und Gleichbehandlung der Investoren beitragen.

Das SIM sichert 20 % der (für Wohnen) neu geschaffenen Geschossfläche für die Wohnbauförderung. Abweichende Regelungen gelten für Kerngebiete und Mischgebiete:

Bei Kerngebieten (MK) nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) sind aus der insgesamt neu geschaffenen Geschossfläche 4 % zugunsten des geförderten Wohnungsbaus zu verwenden, sofern beim Bauvorhaben ein Wohnanteil von mind. 20 % vorgesehen ist. Bei Mischgebieten (MI) nach BauNVO mit einem Wohnanteil von mind. 70 % beträgt der Anteil am geförderten Wohnungsbau 14 % der insgesamt neu geschaffenen Geschossfläche. Der Anteil am geförderten Wohnungsbau beträgt ansonsten 20 % der tatsächlich geschaffenen Geschossfläche im Wohnungsbau.

Entsprechend des Beschlusses des Gemeinderats ist dabei ab einer neu geschaffenen Geschossfläche für Wohnungsbau von mindestens 450 m² die erste geförderte Wohnung zu erstellen. Die erste Sozialmietwohnung ist ab einer neu geschaffenen Geschossfläche von 1.350 m² zu erstellen.

Diese Wohnbauförderquote von 20 % kann mit besonderer Begründung am Standort des Vorhabens erlassen werden, wenn in räumlicher Nähe (innerhalb eines Radius von maximal 1.000 m) eine Ersatzmaßnahme erfolgt, auf die dann 30 % der Geschossfläche übertragen werden. Bei einer Ersatzmaßnahme aus einem MK-Gebiet erhöht sich der Anteil für den geförderten Wohnungsbau auf 6 % der gesamten Geschossfläche bezogen auf das zugehörige SIM-Gebiet. Bei einer Ersatzmaßnahme aus einem MI-Gebiet erhöht sich der Anteil für den geförderten Wohnungsbau auf 21 % der gesamten Geschossfläche bezogen auf das zugehörige SIM-Gebiet.

Ablösemöglichkeiten in Geld sind grundsätzlich nicht zulässig.

Im Zuge des SIM kommen die Förderprogramme "Sozialer Mietwohnungsbau" (SMW), "Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher" (MME) und "Preiswertes Wohneigentum" (PWE) mit je 1/3 zur Anwendung. Sollte diese Variante für einen Investor nicht in Frage kommen, bietet sich die Möglichkeit, 50 % sozialen Mietwohnungsbau und 50 % frei wählbaren geförderten Wohnungsbau (PWE oder MME) umzusetzen.

Dabei besteht für das Gesamtvorhaben eine Bauverpflichtung innerhalb einer Frist von 3 Jahren.

Nähere Informationen zu den Förderprogrammen und den Anwendungsbesonderheiten bei SIM finden Sie auf den Seiten der einzelnen Förderprogramme.

Mehr Infos zum SIM: Stuttgarter Innenentwicklungsmodells SIM

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