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Landeshauptstadt Stuttgart

Friedhöfe

Bestattungen

Sie haben viele Möglichkeiten, einen würdevollen und individuellen Abschied für die Ihnen nahestehende Person zu planen. Hier klären wir Sie über die verschiedenen Angebote der Stadt auf und was Sie dafür jeweils brauchen.

  1. Bestattungsarten
  2. Grabarten
  3. Das Stuttgarter Krematorium auf dem Pragfriedhof
  4. Trauer-Räume auf dem Pragfriedhof
Rasengräber entlang des Weges auf dem Stuttgarter Hauptfriedhof.

Die Möglichkeiten reichen von verschiedenen Bestattungs- und Grabarten bis hin zu speziellen Wünschen wie einem Begräbnis zum Beispiel nach muslimischen Bestattungsriten. Zunächst gilt es, die Vorbereitungen für eine Bestattung zu treffen. Dazu gehört:

  • Erledigung aller Formalitäten, einschließlich der Vereinbarung des Termins für die Erd- oder Feuerbestattung sowie der Urnenbeisetzung beim Garten-, Friedhofs- und Forstamt
  • Absprache mit dem Pfarrer oder Bestattungsredner
  • Vermittlung von Musikdarbietungen
  • Sarglieferung, Einsargung, Leichentransport, gärtnerische Leistungen, Steinmetzarbeiten und anderes (gewerbliche Leistungen).

Viele der Vorbereitungen und auch Behördengänge übernimmt in der Regel auch der von Ihnen beauftragte Bestatter.

Bestattungsarten

Bitte beachten Sie, dass jede Bestattungsart auch unterschiedliche Anforderungen mit sich bringt und Sie deshalb auch unter Umständen andere Dokumente benötigen.

Grabarten

Bitte beachten Sie, nicht alle Grabarten auf jeden Friedhof in Stuttgart zur Verfügung stehen. Außerdem hat jedes Grab eigene Anforderungen und Nutzungsrechte.

Wenn Sie ein Grabmal erstellen wollen, finden Sie auf dieser Seite die dafür vorgesehenen Anträge zum Download.

Das Stuttgarter Krematorium auf dem Pragfriedhof

Der 1880 gegründete „Verein für facultative Feuerbestattung zu Stuttgart e.V.“ beauftragte 1904 den Architekten Wilhelm Scholter, Professor an der Königlichen Baugewerkschule in Stuttgart, ein Krematorium mitsamt Kolumbarium (Aufbewahrungsort für Urnen) auf dem Pragfriedhof zu entwerfen. Am 6. April 1907 nahm das im Jugendstil gebaute Krematorium seinen Betrieb auf.

Drei hochmoderne Etagenöfen stehen für die Einäscherung der Verstorbenen zur Verfügung. In 60 bis 90 Minuten werden Leichnam und Sarg vollständig verbrannt. Nach dem Abkühlen werden die Reste in die Urne gefüllt. Dabei schließt ein komplexes, mehrstufiges Sicherheitssystem Verwechslungen aus.

Seit 2008 können Angehörige auf besonderen Wunsch bei der Einäscherung eines verstorbenen Angehörigen anwesend sein. Zwei Feierhallen ermöglichen würdevolle Trauerfeiern.

Außerdem bietet das Garten-, Friedhofs- und Forstamt jeden ersten Mittwoch im Monat und nach Vereinbarung Führungen durch das Krematorium an. Die Mindestteilnehmeranzahl beträgt sieben Personen. Für Anmeldungen wenden Sie sich an den  Betrieb Krematorium.

Trauer-Räume auf dem Pragfriedhof

Die Ausstellung Trauer-Räume auf dem  Pragfriedhof bietet Hinterbliebenen und Interessierten eine Möglichkeit, sich mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auf ganz persönliche Weise auseinanderzusetzen.

In thematisch gestalteten Räumen und Ausstellungen können Besucher ihre Trauer und Gedanken durch Schreiben oder Zeichnen zum Ausdruck bringen Trost finden.

Technisches Referat

Garten-, Friedhofs- und Forstamt

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