Inhalt anspringen

Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Affenpocken: Fünf Infektionen in Stuttgart festgestellt

Betroffene befinden sich in häuslicher Isolation – Prof. Ehehalt: „Aufklärung und Information sind wichtig zur Eindämmung“

Fünf Stuttgarter sind an Affenpocken erkrankt. Es handelt sich um Männer im Alter zwischen 34 und 46 Jahren, die sich aktuell zu Hause isolieren.

Der Leiter des Gesundheitsamtes, Prof. Stefan Ehehalt, sagte am Dienstag, 21. Juni: „Wir stehen in Kontakt mit den Betroffenen. Ihre Symptome sind nicht so schwer, dass sie ins Krankenhaus müssten. Gut ist, dass sie sich ärztlichen Rat eingeholt haben und wir von der Erkrankung erfahren haben. So können wir im Austausch mit ihnen Kontakte nachvollziehen und eine weitere Ausbreitung der Erkrankung begrenzen.“

Gesundheitsamt beobachtet Entwicklung genau

Prof. Ehehalt argumentierte: „Aufklärung und Information über die Krankheit sind wichtig zur Eindämmung.“ Einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt seien Menschen, die in engem Kontakt mit einer ansteckenden Person stehen, wie Sexualpartner, Haushaltsmitglieder oder Angehörige des Gesundheitswesens. Ehehalt weiter: „Erste Symptome der Krankheit sind Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen und geschwollene Lymphknoten. Einige Tage nach dem Auftreten von Fieber entwickeln sich Hautveränderungen, welche simultan die Stadien vom Fleck bis zur Pustel durchlaufen, letztlich verkrusten und abfallen. Der Ausschlag konzentriert sich in der Regel auf Gesicht, Handflächen und Fußsohlen. Bei Symptomentwicklung sollte der Kontakt zu anderen Menschen direkt vermieden werden, und der Hausarzt, unter Angabe des Verdachtes auf Kontakt zu Affenpocken, angerufen werden.“ Nach aktuellem Kenntnisstand ist eine Krankheitsübertragung von Mensch zu Mensch selten. Das Gesundheitsamt beobachtet die Entwicklung genau.

Ausführliche Information zu den Affenpocken finden sich hier:
 https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/A/Affenpocken/Affenpocken.html (Öffnet in einem neuen Tab)

Erläuterungen und Hinweise