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Landeshauptstadt Stuttgart

Sehenswürdigkeiten

Blaustrümpflerweg

Wer die Wanderschuhe schnüren aber nicht Stuttgarts Stadtgrenzen verlassen möchte, der geht den Blaustrümpflerweg. Der 7,5 Kilometer lange Rundweg führt vorbei an einigen der schönsten Aussichtspunkte der Landeshauptstadt und hält mehrere Überraschungen bereit.

Eine Etappe auf dem Blaustrümpflerweg: Von der Karlshöhe im Stuttgarter Süden haben Wanderer an einem sonnigen Tag eine freie Sicht auf den Fernsehturm.

Der Blaustrümpflerweg hat alles zu bieten, was sich der urbane Wanderer wünscht: wunderbare Aussichten, wilde Natur, interessante Sehenswürdigkeiten - und das alles zentrumsnah und angebunden an den öffentlichen Nahverkehr. 

"Offizieller" Start- und Endpunkt des Blaustrümpflerwegs ist der Marienplatz im Stuttgarter Süden. Doch egal wo man in den Rundweg einsteigt, die Attraktionen bleiben die gleichen, nur die Reihenfolge ändert sich entsprechend. 

Vom Marienplatz, dem urbanen Herz von Stuttgart-Süd, führt der Weg hinauf zur Karlshöhe. Dabei passieren die Wanderer das Städtische Lapidarium, einen Villengarten aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, der mit seiner Sammlung historischer Kunstwerke und Bauteile lockt.

Die Karlshöhe und die darauffolgenden Abschnitte Hasenbergsteige und Blauer Weg bieten immer wieder prächtige Ausblicke, die jedoch mitunter hart erarbeitet werden müssen. Die fast 100 Höhenmeter vom Südheimer Platz hinauf zum Waldfriedhof müssen dann aber nicht selbst erwandert werden, denn zum Glück gibt es die historische Seilbahn. 

Vom Waldfriedhof aus führt der Weg vorbei am Dornhaldenfriedhof bis zum Santiago-de-Chile-Platz. Hier kann man in die Zahnradbahn, von Einheimischen liebevoll "Zacke" genannt, einsteigen und sich bei der Fahrt hinunter zum Marienplatz entspannt zurücklehnen und die Aussicht genießen. 

"Blaustrümpfler" ist übrigens der Spitzname für die Bewohner Heslachs. Er geht zurück auf eine Legende, nach der die Heslacher 1518 den vertriebenen Herzog Ulrich von Württemberg auf seiner Flucht aus Stuttgart verraten haben. Als er nach Stuttgart zurückkehrte ordnete er an, dass von nun an alle Heslacher zur Strafe blaue Strümpfe zum Kirchgang tragen mussten.

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