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Landeshauptstadt Stuttgart

Internationale Bauausstellung StadtRegion Stuttgart 2027 (IBA’27)

Stuttgart Rosenstein als Gesamtquartier

Mit Stuttgart Rosenstein wird ein integrierter, nachhaltiger und solidarischer Stadtteil der Zukunft entstehen. Auf dem 85 Hektar großen Gelände sollen beispielhafte Lösungen aufgezeigt werden, wie das zukünftige Zusammenleben in einer Stadt aussehen kann.

So stellt sich die Arbeitsgemeinschaft asp/Koerber Stuttgart Rosenstein vor. Die 85 Hektar große Fläche bietet Platz für einen innovativen Stadtteil.
Die freiwerdenden Gleisflächen bilden als sogenannte Entwicklungsfläche Rosenstein den Kern des zukünftigen Stadtteils.

Bei der Größe der Fläche von rund 85 Hektar steht die Entwicklung einer neuen Städtebaukultur im Fokus. Dabei gilt es aktuelle Herausforderungen wie Flächenknappheit, Mobilität und Feinstaubbelastung, Dichte und Klimaanpassung, Wachstumsdruck, demographischer Wandel und Zuwanderung sowie die soziale Frage nach der Bezahlbarkeit von Wohnraum zu meistern. Bestehendes soll hinterfragt werden, um Antworten auf folgende Fragen zu finden: Mit welchen Werten wirtschaften wir? Wie teilen und gestalten wir Raum? Wem gehört die Stadt? Entscheidungsträger und Menschen vor Ort sollen eingebunden werden, um gemeinsam die Stadt von übermorgen zu entwerfen. 

Zwischen November 2018 und Juli 2019 wurde der internationale offene städtebauliche Wettbewerb Rosenstein durchgeführt. Dieser hat eine Vision für  Stuttgart Rosenstein erarbeitet. Das Wettbewerbsergebnis bildet die Grundlage für weitere Planungen.

Die IBA’27 bietet die Chance, eine integrierte konzeptionelle Antwort für Stuttgart Rosenstein zu finden, die die vielfältigen Wechselwirkungen und Abhängigkeiten der Einzelthemen berücksichtigt und zu einem Gesamtbild zusammenfügt.

Das Projekt wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats der IBA’27-Gesellschaft am 22. März 2019 in das IBA’27-Netz aufgenommen.

Ausführliche Informationen zum Vorhaben und zur Bürgerbeteiligung finden Sie auch im städtischen  Beteiligungsportal (Öffnet in einem neuen Tab).

Ziele

  • Ein Zukunftsbild und ein Rahmenplan werden entwickelt.
  • Eine neue Städtebaukultur soll etabliert werden.
  • Es soll ein urbaner Mix aus verdichteter, differenzierter und quartiersspezifischer Ausformung zur Entwicklung von Nachbarschaften mit lokaler Wertschöpfung entstehen.
  • Innovative Mobilitätskonzepte sollen gefunden werden, damit das Verkehrssystem ressourcenschonender und platzsparender wird.
  • Verbindungen zu den angrenzenden Stadtteilen sollen geschaffen werden.
  • Es soll ein Energieplusquartier entstehen.
  • Menschen und Entscheidungsträger sollen vor Ort eingebunden werden, um gemeinsam die Stadt von übermorgen zu entwerfen.
  • Themenschwerpunkt für das Gesamtareal im Rahmen der IBA’27: Prozessdesign in Formaten wie Workshops, Diskussionen oder Ausstellungen. Idee des „Bürgermemorandums“ (Rosenstein) wird konsequent in die Umsetzung geführt.

Die Stadt Stuttgart hat bisher  elf Projekte eingereicht, die am 22. März 2019 als IBA’27-Potenziale durch Beschluss des Aufsichtsrats in die Liste aufgenommen wurden. Am 27. Juli 2020 wurden zwei dieser Projekte vom Aufsichtsrat zu offiziellen IBA’27-Projekten erklärt, das  Quartier C1 und die  Leonhardsvorstadt.

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