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Landeshauptstadt Stuttgart

Wasser

Trinkwasser

Trinkwasser ist eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen. Daher wird es vom Gesundheitsamt kontinuierlich überwacht. So sollen die hohen Anforderungen an die Trinkwasser-Qualität eingehalten werden.

Der Trinkwasser-Hochbehälter der Netze BW an der Hasenbergsteige ist einer von acht Schwerpunktspeichern in Stuttgart. Er versorgt unter anderem die Innenstadt.

Für die Reinheit und Sauberkeit des Wassers sind die Wasserversorger und Inhaber von Wasseranlagen verantwortlich. Das Gesundheitsamt überwacht unter anderem, dass alle ihrer Verpflichtung nachkommen und die Grenz‐ und Richtwerte für Trinkwasser einhalten. So soll das Risiko von Krankheitserregern minimiert und die Bürgerinnen und Bürger vor Infektionen geschützt werden.

Stuttgart wird zu fast 100 Prozent mit Landeswasser aus dem Donauried und Bodenseewasser versorgt. Das Wasser kommt über Fernleitungen der Wasserversorger ins Stadtgebiet. Eine Eigenversorgung aus privaten Brunnen ist anzeigepflichtig und auch nur in Ausnahmefällen möglich.

Flächendeckende und regelmäßige Kontrolle

Das Wasser wird in regelmäßigen Intervallen geprüft. Das Gesundheitsamt überwacht, ob die Qualitätsanforderungen von den Wasserversorgern eingehalten werden. Diese Überwachung gilt für öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindertageseinrichtungen oder Heime und teilweise auch gewerbliche Objekte. Des Weiteren wird auch die Wasserqualität bei öffentlichen Veranstaltungen, etwa auf Märkten, durch das Gesundheitsamt überwacht.

Neben dem Gesundheitsamt kontrollieren auch das  Landesgesundheitsamt beim Regierungspräsidium Stuttgart, die Fernwasserversorger und das Zentrallabor der  Netze BW GmbH. Das Zentrallabor prüft täglich routinemäßig, um die Wasserqualität sicherzustellen. Bei Abweichungen wird unverzüglich das Gesundheitsamt informiert.

Sowohl das Wasser aus dem Donauried als auch das Bodenseewasser unterschreiten die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung erheblich. Mit einer Ausnahme werden sogar die Grenzwerte der Diätverordnung für Wasser zur Herstellung von Säuglingsnahrung problemlos eingehalten. Lediglich der Nitratgehalt des Landeswassers hält den in der Diätverordnung festgelegten Wert nicht ein, liegt aber dennoch sehr deutlich unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung.

Vorsicht beim heimischen Wasserverbrauch

Wenn das Wasser lange Zeit in der Hausinstallation steht („stagniert“), kann es Stoffe aus dem Leitungsmaterial in unerwünschten Konzentrationen aufnehmen. Dadurch kann das angelieferte Wasser beeinträchtigt werden.

Der Wasserversorger garantiert die Einhaltung der Wasserqualität bis zur Hausübergabe. Ab dem Wasserzähler ist der Eigentümer der Wasserversorgungsanlage beziehungsweise Hausinstallation für die Einhaltung der Wasserqualität selbst verantwortlich.

Wir empfehlen zur Herstellung von Lebensmitteln oder Säuglingsnahrung aus der Wasserleitung frisches Wasser - erkennbar an der kühleren Temperatur - zu nutzen. Wir raten davon ab, Warmwasser aus dem Hahn zur Zubereitung von Speisen und Getränken zu verwenden.

Mehr Informationen zu der  Wasserqualität in Stuttgart und der Gesundheitsgefahr  Legionellen finden Sie auf den jeweiligen Themenseiten.

Gesundheitsamt

Umweltbezogener Gesundheitsschutz, Gesundheitsingenieur/-in

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