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Landeshauptstadt Stuttgart

Presse

Sofortprogramm "Saubere Luft": Gemeinderat beschließt weitere Maßnahmen zur Verflüssigung des Verkehrs

Mit Fördergeldern aus dem Sofortprogramm "Saubere Luft" des Bundes wird die Landeshauptstadt Stuttgart zwei weitere Maßnahmen im Bereich Digitalisierung Kommunaler Verkehrssysteme umsetzen.

Die beiden Maßnahmen - "Digitaler Zwilling" und "INES+" - dienen der Verstetigung und Verflüssigung des Verkehrs und somit der Reduktion der Emissionen im Stadtverkehr. Das Fördervolumen dafür beträgt 2,3 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 23. Juli, mit großer Mehrheit zugestimmt.

Mithilfe der Maßnahme "Digitaler Zwilling" werden viele verschiedene Daten aus den Bereichen Mobilität und Umwelt zusammengeführt. Als dynamisches Abbild dienen sie der Optimierung der städtischen Verkehrssysteme. Gleichzeitig soll damit das Verkehrsmanagement verbessert werden. Das Ziel ist, eine nachhaltige und emissionsfreie Mobilität zu schaffen.  

Mit dem Softwaretool Integrative Netzsteuerung ("INES+") wird eine dynamische Steuerung von neun Lichtsignalanlagen an der B27 im Stuttgarter Stadtteil Degerloch für alle Verkehrsteilnehmer ermöglicht. So soll der Verkehr verstetigt, Staus minimiert, die Reisezeiten reduziert und die verkehrlichen Emissionen verringert werden.  

Mit dem Sofortprogramm "Saubere Luft 2017 bis 2020" stellt der Bund den Kommunen mit besonders hoher Stickoxid-Belastung Fördermittel in Höhe von insgesamt 1,5 Milliarden Euro zur kurzfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Luftqualität zur Verfügung. Das Sofortprogramm ist ein weiterer Schritt in Richtung des gemeinsamen Ziels von Bund, Ländern und Kommunen, die verkehrsbedingten Schadstoffemissionen in Städten und Ballungsräumen zu verringern. Gegenstand des Sofortprogramms sind Maßnahmen, die geeignet sind zügig bis zum Jahr 2024 ihre Wirkung zu entfalten. Bis heute hat die Landeshauptstadt Stuttgart insgesamt 28 Anträge in vier Förderaufrufen mit einem Gesamtvolumen von rund 41 Millionen Euro beim Bundesverkehrsministerium erfolgreich eingereicht. 

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