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Landeshauptstadt Stuttgart

Stuttgarter Wald

Rücksichtnahme im Wald an Christi Himmelfahrt und Pfingsten weiter wichtig

Arbeit am Freizeitkonzept schreitet voran

Auch über Christi Himmelfahrt und Pfingsten hängen weiterhin verschiedene Banner im Stuttgarter Wald, die als erste Maßnahme bei der Erarbeitung eines Freizeitkonzepts für den Stuttgarter Wald entwickelt wurden.

Sie sollen Waldbesucherinnen und -besucher sensibilisieren, im Wald auf Tiere und Pflanzen Rücksicht zu nehmen, da die Brut- und Setzzeit noch nicht vorüber ist. Unterdessen schreitet die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure am Freizeitkonzept voran.

„An Christi Himmelfahrt und in den Pfingstferien verbringen viele Menschen bei den nun steigenden Temperaturen häufiger Zeit im Freien. Je mehr Waldbesuchende dabei auf den Wald und andere achten, umso besser können Wald und Tiere geschützt werden und sich die Besucher am Wald erfreuen“, sagte Volker Schirner, Leiter des städtischen Garten-, Friedhof- und Forstamts, im Hinblick auf das bevorstehende längere Wochenende und die bald beginnenden Pfingstferien.

„Die Brut- und Setzzeit ist eine sehr sensible Phase im Wald. In der Zeit zwischen April und Juli wird der Nachwuchs der Wildtiere im Wald geboren. Störungen bei der Aufzucht können dazu führen, dass Alttiere ihren Nachwuchs nicht mehr oft genug oder gar nicht mehr füttern. Wir appellieren deshalb gerade in dieser Zeit an alle Waldbesuchende Rücksicht auf die Wildtiere zu nehmen.“, ergänzte Matthias Holzmann, Leiter der Abteilung Forsten und Service Betriebe bei der Landeshauptstadt Stuttgart.

Zusammenarbeit der Akteure geht voran

Damit dies auch in Zukunft möglich bleibt, arbeiten seit Januar rund 80 verschiedene Akteurinnen und Akteure aus Bevölkerung, Vereinen und Verbänden sowie der Stadtverwaltung gemeinsam am Freizeitkonzept Stuttgarter Wald. Alle Perspektiven auf den Wald sind in verschiedenen Gremien vertreten. In den letzten Wochen tagten sechs Akteursgruppen insgesamt 13 Mal.

Als besonders wichtig für die gesamte Konzeption wird der Bereich „Kommunikation und Aufklärung“ gesehen. Die mit diesem Thema betraute Akteursgruppe arbeitete zahlreiche Ideen aus, wie die Kommunikation mit und unter den Waldbesuchenden verbessert werden kann. Dazu gehören auch Ideen zur Umweltbildung im Wald. In diesem Rahmen wurde unter anderem vorgeschlagen, eine Kinderkonferenz zur Freizeitkonzeption durchzuführen.

Mitte Juni wird das „Forum zur Freizeitkonzeption Stuttgarter Wald“ erneut tagen, die bisherigen Ergebnisse zusammenfassen und bewerten und die weitere Arbeit auf den Weg bringen.

Die Stadt Stuttgart hat unter  www.stuttgart.de/freizeitkonzept-wald (Öffnet in einem neuen Tab) eine eigene Infoseite zum Prozess erstellt, auf der laufend über die Arbeit berichtet wird, Ergebnisse veröffentlicht werden und Protokolle abrufbar sind.