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Geschichte des Kursaals Bad Cannstatt

Nikolaus Friedrich von Thouret (1767 bis 1845) entwarf den Großen Kursaal im Stil des Klassizismus. Der "Brunnenverein Cannstatt" erbaute ihn mit Unterstützung von König Wilhelm I. von 1825 bis 1841. Zunächst war der Große Kursaal eine offene Trinkhalle mit einem Brunnenhof für Trinkkuren.

Diese Darstellung von 1937 stammt aus dem Stadtarchiv.

Ab 1858 veranstaltete Ferdinand von Steinbeis dort seine "Fortschritts-Ausstellungen", die den Ursprung für die württembergische Veredelungsindustrie markierten. Lange Zeit wurde der Kursaal als Badeanstalt genutzt, die Ende des 19. Jahrhunderts bei Königinnen und Königen hoch in der Gunst stand.

Der Kursaal ist schon seit jeher ein beliebtes Motiv für Künstler.

Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Kleine Kursaal hinzu, den Albert Eitel im Jugendstil gestaltete. Während des Zweiten Weltkrieges brannten die Säle komplett aus und wurden 1949 wieder aufgebaut. Bei der Sanierung von 1976 bis 1977 verbanden die Bauherren die beiden Räumlichkeiten mit einem überdachten Bereich.

Im Herbst 2007 begann die Neugestaltung des denkmalgeschützten ehemaligen Kurgebäudes. Heizung, Lüftung, Stromleitungen und Bühnentechnik sowie die Beleuchtung, die sanitären Anlagen und die Verteilerküche wurden erneuert. Die eigens errichtete Tiefgarage mit 86 Stellplätzen ermöglicht einen direkten Zugang zu den Sälen.
Auch die Außenanlagen wurden neu angelegt und bereiten heute die Besucher auf die stimmungsvolle Atmosphäre im Gebäude vor.

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