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Landeshauptstadt Stuttgart

Sehenswürdigkeiten

Staatsgalerie

Die Staatsgalerie in Stuttgart hat einen reichen Bestand an Meisterwerken, vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die Sammlung verbindet dabei geschickt Tradition und Moderne. Das spiegeln auch die Museumsgebäude wider - mit ihrem klassizistischen Altbau und postmodernen Neubau.

Die Staatsgalerie Stuttgart setzt sich aus mehreren Gebäuden zusammen: Zu sehen ist hier die Neue Staatsgalerie, eine Ikone postmodernen Bauens.

Die Staatsgalerie in Stuttgart wurde 1843 eröffnet und ist ein bedeutendes Kunstmuseum in Baden‐Württemberg. Weil die Sammlung der Kunstschätze im Museum kontinuierlich wuchs, erhielt der klassizistische Altbau 1984 einen postmodernen Erweiterungsbau, den der britische Architekt James Stirling gestaltete. Er schuf damit eines der bedeutendsten Werke der Postmoderne in Deutschland. 

Der Kontrast der Gebäude ist unübersehbar: hier die "Alte Staatsgalerie" mit ihren geraden Linien und strenger Geometrie, dort die "Neue Staatsgalerie" aus Stahl und Glas mit geschwungener Fassade und bunten Farben. Das Zusammenspiel aus Alt und Neu ist bis heute ein viel beachtetes Kunstwerk und der denkbar beste Rahmen für eine Kunstsammlung.

In der Staatsgalerie erwartet die Besucher 800 Jahre Kunstgeschichte. Die Sammlung deckt ein breites Spektrum ab, zwei Strömungen treten dabei besonders hervor: altschwäbische Kunst und internationale Werke. Den Schwerpunkt der Sammlung bildet zweifellos die klassische Moderne mit Werken aus den Jahren von 1900 bis 1980. Zu den Highlights gehören Werke von Oskar Schlemmer, Henri Matisse, Pablo Picasso und Joseph Beuys, der persönlich einen Raum eingerichtet hat.

Die Vielfalt der Sammlung zieht jedes Jahr zwischen 200.000 bis 300.000 Besucherinnen und Besucher an. Die Staatsgalerie zählt damit zu den meistbesuchten Museen Deutschlands.

Kultureinrichtung

Staatsgalerie Stuttgart

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