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Landeshauptstadt Stuttgart

Elektromobilität

Förderprogramm für E-Bikes

Damit der Anteil an Elektrofahrzeugen in Stuttgart steigt, bietet die Stadt verschiedene Förderprogramme an. Dadurch soll das Umsteigen auf Elektromobilität für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver und eine echte Alternative werden. So auch mit der „E-Zweirad Umweltprämie“.

Förderprogramm „E-Zweirad Umweltprämie“.

In Stuttgart sollen künftig noch mehr Menschen mit E-Bikes unterwegs sein. Dazu fördert die Landeshauptstadt mit der „E-Zweirad Umweltprämie“ den Kauf oder das Leasing von E-Bikes, wenn gleichzeitig ein motorisierter Zweitakter außer Betrieb genommen wird. Dafür hat der Gemeinderat Anfang März 2019 einstimmig ein entsprechendes Förderprogramm beschlossen.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden: Wer sich ein E-Zweirad zulegt, meldet ein auf sich zugelassenes beziehungsweise durch sich versichertes Zweitakt-Motorrad ab und nimmt es somit aus dem Verkehr. Zudem verpflichten man sich, das geförderte E-Zweirad drei Jahre selbst zu nutzen und durch einen Aufkleber auf die Förderung durch die Stadt Stuttgart hinzuweisen. Im Gegenzug gewährt die Landeshauptstadt einen Zuschuss von bis zu 600 Euro. Für die Förderung stehen erstmalig 40.000 bereit.

Wie können Sie sich bewerben?

Bitte übersenden Sie den Förderantrag einfach per  Mail oder Fax (+49 711 216-60755) zusammen mit allen nachstehenden Anlagen in einem PDF-Dokument mit maximal fünf MB. PDF-Dokumente können Sie mit Hilfe einer kostenlosen Software, zum Beispiel PDF-Creator, erstellen und zusammenfügen.

  • Ausgefüllter Förderantrag: Antragsformular E-Zweirad Umweltprämie (PDF online ausfüllbar)
  • Geeigneter Nachweis über den ersten Wohnsitz (beispielweise Kopie des Personalausweises, Vorder- und Rückseite) beziehungsweise Firmen-/Organisationssitz in der Landeshauptstadt Stuttgart (Gewerbeanmeldung, Auszug aus dem Vereinsregister)
  • Konkretes Angebot über das zur Förderung angemeldete E-Zweirad
  • Versicherungsnachweis der letzten zwei Jahre für das Zweitaktzweirad

Mit der Förderung von E-Zweirädern möchte die Landeshauptstadt Stuttgart eine Reduzierung von Schadstoffen und Lärm erreichen. Zweitakter produzieren je nach Substanz und Fahrzeugtyp 20 bis 200 Mal höhere Schadstoffe aus als Autos. Ähnliches gilt für die Lärmbelastung. Zudem liegen die aktuell gültigen gesetzlichen Grenzwerte für Stickstoffoxide und Kohlstoffmonoxid mehr als sieben Mal höher als bei einem Pkw.

Diese Maßnahme ist Teil des  Aktionsplanes „Nachhaltig mobil“.

Referat Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität

Ralf Maier-Geißer

Mitarbeiter Referat Strategische Planung und Nachhaltige Mobilität

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