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Landeshauptstadt Stuttgart

Bildungsgerechtigkeit

Handlungsfelder der Bildungsgerechtigkeit

Die Schwerpunkte der Bildungspartnerschaft sind strategische Gestaltung, Vernetzung von Akteuren sowie Umsetzung von Bildungsaktivitäten. Daraus lassen sich sechs Handlungsfelder definieren: Wissenstransfer, Bildungsnetzwerk, Bildungsanalysen, Qualitätsmanagement, Bildungskoordination und Qualitätsentwicklungsfonds.

Unterricht in der Natur ernmöglicht Lernen mit allen Sinnen. Auch dafür setzt sich die Stuttgarter Bildungspartnerschaft ein.

Wissenstransfer

Durch unterschiedliche Formate, wie zum Beispiel Fortbildungen, Veran­staltungen und Veröffentlichungen von Publikationen, soll ein Wissens­transfer ermöglicht werden sowie der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und ein Mehrwert für alle Bildungsakteure in der Stadt. 

Bildungsnetzwerk

Die Vielfalt in der Bildungslandschaft ist groß und wertvoll. Damit die Vielfalt zum Vorteil wird, bedarf es einer Überwindung von Zuständigkeits­denken zugunsten einer gemeinsamen Verantwortung aller Akteure sowie hilfreicher Impulse und gegenseitiger Information und Abstimmung. Das soll erreicht werden, in dem neben Partnern aus Praxis und Projekten auch Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie Stiftungen und Fördergeber beteiligt sind. Alle leitet das Interesse an einer guten Bildungsinfrastruktur, einer hohen Bildungsqualität und an gerechten Bildungszugängen. 

Bildungsanalysen

Eine solide Datenbasis erleichtert die Planung und Steuerung von Maßnahmen zum Ausbau von Bildungsgerechtigkeit und Bildungsteilhabe. Die Stuttgarter Bildungspartnerschaft stellt mit ihren Analysen dafür die wissenschaftliche Grundlage zur Verfügung. Seit dem Jahr 2016 beschäftigt sich die Abteilung auch intensiv mit der Erstellung von Bildungsanalysen. Gemäß ihres ureigenen Handlungsfelds Datenanalyse und Bildungsmonitoring unterstützt sie damit nicht nur den Aufbau des datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements der Stadt Stuttgart, sondern schafft außerdem eine wissenschaftliche Grundlage für die Durchführung von Qualitätsentwicklungsprozessen an Schulen.

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement ist ein Leitbegriff, der im Bildungsbereich eine immer größere Bedeutung gewinnt. Dabei geht es nicht nur um den Unterricht, sondern zunehmend um die Organisation Schule und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure an der Schule. Darüber hinaus spielt das Thema Qualität, und insbesondere der Qualitätssicherung auch im Bereich des ehrenamtlichen Engagements, eine wichtige Rolle.

Bildungskoordination

Die Aktivitäten der Bildungskoordination haben zum Ziel, durch das gemeinsame Zusammenspiel der Bildungsakteure die Bildungsteilhabe aller Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verbessern. Hierzu wird die Anschlussfähigkeit der bestehenden Bildungsangebote für Seitenein­steiger­innen und Seiteneinsteiger ins Bildungssystem geprüft und gemeinsam mit allen Beteiligten neue Ansätze und Zugangs­möglichkeiten erarbeitet. Die Perspektive der neuzu­gewanderten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Familien erhält dabei besondere Bedeutsamkeit.

Qualitätsentwicklungsfonds

Schulen sind heute mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Dabei können viele Aufgaben nur gemeinsam mit außerschulischen Partnern gelöst werden. Mit dem Qualitätsentwicklungsfonds eröffnet die Landeshauptstadt Stuttgart allen allgemeinbildenden Schulen und ihren Partnern die Möglichkeit, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln und zu erproben. Gefördert werden Schulentwicklungsvorhaben sowie lebensweltorientierte Entwicklungsvorhaben, die als gemeinsames Vorhaben einer Schule und ihrer außerschulischen Partner angelegt sind. Der Qualitätsentwicklungsfonds umfasst zwei Förderbereiche: Pädagogische Verbünde und Bildungshäuser sowie Schulentwicklungsprozesse.

Referat Jugend und Bildung

Abteilung Stuttgarter Bildungspartnerschaft

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